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Dualwagen 2. Generation (2009)
 

Als Weiterentwicklung des im Jahr 2007 gebauten Prototyps „Dualwagen“ ( 1. Generation) hat die Rexwal-Gruppe Anfang 2008 einen 60‘-Aufsatz entwickelt, der auf jeden beliebigen 60‘-Containertragwagen mit internationaler Zulassung aufgesetzt, mit diesem über 8 verriegelte Containerzapfen verbunden und so als eine Einheit mit dem Containerwagen unter dem Gattungszeichen Snss ( Dualwagen 2. Generation) transportiert werden kann.

In dieser festen Kombination wird die Anschriftentafel des Containerwagens mit einer abschliessbaren Schiebetafel vollkommen verdeckt.

Es gelten somit nur die Anschriften auf der Anschriftentafel, die am Aufsatz angebracht ist.

Der Aufsatz besitzt einen 6 mm starken Stahlboden. Alle Wände haben gleichfalls eine Stärke von 6 mm.

Die Gesamtkonstruktion ist nach den ISO-Normen konzipiert, so dass ein Durchbiegen oder eine Verwindung im leeren Zustand verhindert wird.

Aufgrund der technischen Konzeption des Aufsatzes und seiner Ausrüstung ist die Verladung einer breiten Palette von Ladegütern möglich, so zum Beispiel Schrott, Langmaterial wie Stahlprofile, Rohre, Holzstämme bis zu 18 Metern, paketierte Bretter, Bauzuschlagsstoffe und diverse andere Baumaterialien, insofern das Lichtraumprofil und die geltenden Beladevorschriften eingehalten wird.

Die Zuladungen in den Aufsatz richten sich nach den Rasterangaben.

Mit diesen Eigenschaften ist es bei einer entsprechenden logistischen Einsatzplanung möglich, eine weitgehend „paarige“ Auslastung mit dem Ziel einer erheblichen Verringerung der Leerlauffrachten sowie des pro Mengeneinheit erforderlichen Transportmittelbedarfs zu erreichen.

Weitere Vorteile dieses Dualwagens der 2. Generation sind, dass

- beim Absetzen des Transportbehälters der Containertragwagen bereits nach Entfernung der Blindtafel, die die Anschriften des Containerwagens verdeckt, sofort für den Containertransport uneingeschränkt verwendbar ist,

- bei größeren Beschädigungen des Ausatzes dieser separat in einer Werkstatt repariert werden kann, ohne dass der Containertragwagen während dieser Zeit blockiert wird. Alternativ kann der Containertragwagen umgehend mit einem Ersatzaufsatz bestückt werden. Somit  ist ein Transportraum-kapazitätsausfall weitgehend vermeidbar.



 

 

Rexwal präsentiert einen multifunktionellen Güterwagen (2007)

Der Waggonvermieter Rexwal Services S.A. (Genf) hat in enger Zusammenarbeit mit der Praxis (Stahlwerk Thüringen GmbH) und DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (Paderborn/Eberswalde) einen neuartigen Eisenbahngüterwagen entwickelt, der die Eigenschaften eines 4 - achsigen Res/Rs-Flachwagens mit denen eines offenen Güterwagens mit verstärkten Wagenkasten und Stahlboden in sich vereint.

Aufgrund seiner so gewonnenen Parameter ist der Wagen zum Transport einer recht breiten Palette von Ladegütern wie zum Beispiel Langstahl, Langholz, Schrott, diversen nässeunempfindlichen Schüttgütern, sperrigen Ladegütern sowie auch ISO-Container bis 40 Fuß entsprechend den Verladevorschriften geeignet.


Der konzipierte Eisenbahngüterwagen läuft unter der Bezeichnung „Dualwagen“ , was auf seine Eigenschaft , mehrere Lastläufe mit unterschiedlichen Ladegütern (natürlich nach Zwischenreinigung) in Folge absolvieren zu können, hinweist. Es ist damit zu rechnen,
daß eine Einsparung von Leerfrachten um mindestens ein Drittel möglich ist.

Der Prototyp des „Dualwagens“ wird ab August 2007 bei Stahlwerk Thüringen GmbH erprobt.

Eine Präsentation für das interessierte Fachpublikum ist in der 2. Hälfte September 2007 im Stahlwerk Thüringen GmbH vorgesehen.
Dabei soll auch eine Verladung von Langstahlträgern und Schrott demonstriert werden.

Derzeit sind bereits die Planungen für die Serie angelaufen.

Rexwal Services S.A. wird die bei der Erprobung gewonnenen technischen Erkenntnisse in die Serienfertigung einfließen lassen und die ersten D-lastfähigen Wagen mit einer Zuladung von 62/63 Tonnen im Lauf der zweiten Hälfte nächsten Jahres zum Einsatz bringen.